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Im Grunde gibt es zwei Dolmetscharten:
   1) Konsekutivdolmetschen,
   2) Simultandolmetschen.

Typische Charakteristiken eines Konsekutivdolmetschers sind ein ausgezeichnetes Kurzzeitgedächtnis, eine gute Präsentation und Überzeugungskraft. Beim Konsekutivdolmetschen gibt der Redner zuerst eine abgerundete Aussage (in der Ausgangssprache), die bis zu 15 Minuten dauern kann. Der Dolmetscher macht gleichzeitig Notizen. Nachdem der Redner seinen Gedanken geäußert hat, gibt der Dolmetscher das zuvor erwähnte in der Zielsprache wieder. Dafür soll der Dolmetscher höchstens soviel Zeit aufwenden wie der Redner. Der Redner wartet bis der Dolmetscher fertig ist und fährt dann mit seiner Rede fort.
Konsekutiv wird z. B. bei Verhandlungen, in Krankenhäusern, im Gericht und per Telefon gedolmetscht.

Der Simultandolmetscher arbeitet in einer speziellen Kabine. Er empfängt die Stimme des Redners über Kopfhörer. Im allgemeinen kann er durch das Fenster der Kabine den Redner auch sehen. Während der Redner seine Rede hält, gibt der Dolmetscher gleichzeitig dieselbe Rede in der Zielsprache wieder, d. h. er dolmetscht simultan. Natürlich gibt es zwischen der Aussage des Redners und der des Dolmetschers eine kleine Zeitverschiebung. In der Kabine sind gewöhnlich zwei Dolmetscher, die sich jede 30 Minuten ablösen. Für den Simultandolmetscher ist es außerst wichtig, daß er sich klar und deutlich ausdrückt und imstande ist, Ideen und Aussagen schnell zu verarbeiten.
Simultan wird auf Konferenzen gedolmetscht, deswegen wird es oft als Konferenzdolmetschen bezeichnet.


Siehe auch Übersetzen.




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